Heft "es klingt in mir ..." Analyse und Kommentare zum Klangexperiment, Ulrich Studer, Verlag Schärli (2011), CHF 15 Heft zusammen mit DVD Vocis terra CHF 40
DVD Vocis terra, Film Thomas Batschelet, 25 Min, Reportagen TeleBielingue 2 x 45 Min, CH Dialekt/français, CHF 30
Katalog «Landschaftsformate» von Ulrich Studer (2005) Kunsthaus Grenchen CHF 25
Heft "wichtig ist mir der Ort..." Ulrich Studer, edescha art, Zürich (1999) CHF 10 Heft "ein Gang in die Dimension Landschaft;" Ulrich Studer, edescha art, Zürich (1999) CHF 10
DVD mit Videofilmen zu den Lichtinstallationen: Viniterra (2000) und
Enigma La Tène (2007) von Ulrich Studer, Produktion Thomas Batschelet, Biel CHF 35
C-Prints: «Lichtboote» (2006) und «Enigma La Tène» (2007),
Grafik&Druck: Bildmanufaktur Daniel Gaemperle, Kleinlützel CHF je 15
Das Land hat seine Eigentümer vergessen und hat es satt nur Umgebung zu sein Gerhard Meier
Ohne die amerikanische Land-Art ist Ulrich Studers Licht-Arbeit nicht denkbar. Dennoch sind seine Projekte nicht eine Neuauflage von bereits Erfundenem. Im Gegensatz zu den Amerikanern, und typisch für die europäische Kunst ganz allgemein, geht es bei Studers Licht-Projekten nicht um ein im Atelier entwickeltes Konzept, das an einem günstigen Ort in der Landschaft realisiert wird, sondern es geht darum, einen spezifischen Ort - seine physikalischen, geschichtlichen und gesellschaftlichen Qualitäten - durch sich selbst sichtbar zu machen. Annelise Zwez, Kunstkritikerin, Twann
Auffallend an Studers künstlerischer Position ist sein weitgehender Verzicht auf materiall greifbare Kunstobjekte. Dies entspricht seinem Bedürfnis nach Lichtung unserer konsumorientierten Materialfülle und Besinnung auf innerste Empfindlichkeit. Solches Tun ist aktuellem Kunstschaffen der 90er Jahre, das oft den Hang zu überquellender Materialakkumulation aufweist, diametral entgegengesetzt. (...) Die zeitlich begrenzte Werkwerdung vollzieht sich teilweise an abgelegenen Orten, teilweise unter Ausschluss des Publikums. Aber nicht nur. Die Lichtinstallation Licht-Zeichen in den Auskolkungen des Jurakalksteins in der Osternacht, die Licht-Performance Juraline oder Viniterra, die Lichtarbeit an den Rebmauern des linken Bielerseeufers, leben von der aktiven Beteiligung von vielen Personen. Die Kunstbarmachung von Natur wird zu einem zeitlich begrenzten Gemeinschaftserlebnis mit einer spirituellen Raumdimension. (...) Cornelia Dietschi, lic.phil. Kunsthistorikerin, Zürich
Eine Hymne an die Natur Der Solothurner Landschaftskünstler Ulrich Studer zeigt neuste Arbeiten im Kunsthaus Grenchen ...Auf diesen Arbeiten auf Faservlies oder Baumwollstoff schimmern die Landschaft, das Hochgebirge und die Bergbäche als Geheimnis durch....Die Bildwerke pendeln zwischen Abbild und Ahnung von dem, was dazwischen liegt. So gesehen sind alle seine Arbeiten auch ein Beitrag zum Naturschutz, denn was gibt es Schöneres als auf so poetische Weise und unaufdringlich an die Schönheit und die seelische Tiefenwirkung der Natur erinnert zu werden. Zeit- und Raumerfahrung werden relativiert und werden eins. Artikel im DER BUND (bsb), 31. August 2005
Berichte vom Berg und vom Stein Ulrich Studer will Landschaft sicht- und greifbatr machen. Das Kunsthaus Grenchen zeigt bildnerische Arbeiten aus sieben Jahren und verweist auf die Lichtinstallationen. ...Der Künstler sagt: "Ich bin Teil der Landschaft - sie ist ein Teil von mir" und so versteht er auch seine Arbeit im Feld, als "Kommunikation mit dem Wesen der Natur, das sich in der Signatur darstellt."... Artikel: Eva Buhrfeind, Bieler Tagblatt, 30. August 2005
Eine innere Landschaft Das Kunsthaus Grenchen zeigt zur Zeit das bildnerische Schaffen des vorab visuell tätigen Künstlers Ulrich Studer ...Studers Arbeitsweise ist ganz massgeblich vom direkten Kontakt mit dem Motiv bestimmt, mit der Landschaft, dem Stein, dem Felsen.... "Die Landschaft kommt quasi nach innen", resümiert Ulrich Studer selbst.... Was in der Landschaft direkt erlebt werden kann, kann nun für einmal im Innenraum nachvollzogen werden. Artikel: Thomas Schärli, Solothurner Tagblatt, 26. August 2005
Solarbetriebenes Leuchten am Wasserfall 10 Jahre Galerie Rössli: Ueli Studer lässt den Wasserfall am Hammerrain in neuem Licht erscheinen Zum zehnten Jahr nach dem Relaunch der Galerie Rössli Balsthal setzten sich zehn Künstler mit dem Bezitk Thal und seinen Dörfern auseinander. Ueli Studer stellt den Wasserfall zwischen Herbetswil und Welschenrohr in ein neues Licht. Es ist Ueli Studers Passion, den Untergrund, auf dem wir leben, zu erforschen und ihn mit seinen eigenen künstlerischen Mitteln neu erlebbar und begreifbar zu machen. Auch dieser Künstler wurde - zusammen mit neun weiteren Solothurner Kunstschaffenden - zum zehnten Geburtstag der Galerie Rössli in Balsthal eingeladen.... Artikel: Fränzi Rütti-Saner, Solothurner Zeitung, 6. August 2005
Medienstimmen zu Schiija:
Foto: U. Studer
Hautnah mit dabei am erleuchteten Schiijahorn Grossaufnahmen des Schiija-Projektes im Kirchner Museum
Dank Filmsequenzen und Nahsichtaufnahmen konnte am Samstag das Schiija-Projekt das Landschaftskünstlers Ulrich Studer vom August noch einmal miterlebt werden. Im Kirchenr Museum liefen drei Projektoren gleichzeitig und vermittelten verschiedene Eindrücke rund um das durch Kerzen erleuchtete Schiahorn [...] Atmosphärisches An der Stirnseite des Saals gingen Dias und Filmsequenzen des "brennenden Berges" auf der kompletten Wandbreite ganz langsam ineinander über [...] Die beeindruckenden Bilder sind von Studers langjährigen Mitarbeitern Thomas Batschelet, Samuel Mühleisen und Daniel Leippert aufgenommen worden. Davoser Zeitung vom 2. November 2004
SFDRS Schweiz Aktuell vom 17. August 2004
Bericht: Eva Caflisch Kamera: Margarethe Sauter
Pressestimmen vom 17. August 2004:
Davoser Zauberberg im Kerzenschein In der Nacht auf Montag hat es geklappt: Der Solothurner Landschaftskünstler Ulrich Studer hat am Davoser „Zauberberg“ die Lichtzeichnung installiert, nachdem sie aus Witterungsgründen am Freitag und Samstag abgesagt werden musste. Rund 4000 Kerzen leuchteten in den Lawinenverbauungen des Schiahorns. Die Idee für das „Schiija“-Projekt einer Lichtzeichnung hatte der 49-jährige Künstler bereits 1997. Bei einem Kuraufenthalt in Davos vertiefte er sich in seine ehemalige Maturlektüre „Zauberberg“ von Thomas Mann und begab sich auf die Suche nach dem Berg. „Schiija“ ist für Studer eine „Hymne an die Bergwelt, aber auch eine Hommage an die Erbauer der Schutzmauern“. Einheimische und Touristen bestaunten das Erlebnis.... Bündner Tagblatt
Der Davoser „Zauberberg“ im Kerzenschein Der Solothurner Landschaftskünstler Ulrich Studer hat in der Nacht auf gestern das Davoser Schiahorn mit rund 4000 Kerzen beleuchtet.... Die Südostschweiz
Seine Kerzenbeleuchtung der Verenaschlucht an Heiligabend war ein Geheimtipp; dann beleuchtete er im Projekt „Viniterra“ die Rebberge am Bielersee und jetzt ist er ganz oben angelangt: Ulrich Studer, Licht- und Landschaftskünstler aus Solothurn hat sich den „Zauberberg“ als Objekt ausgewählt. Das Schiahorn ob Davos, ein Brocken aus grauem Dolomitenkalk mitten in kristallinem Gestein, war nach verheerenden Lawinen 1919 mit Verbauungen bewehrt worden. Mit 4000 Kerzen hat Studer sie jetzt für eine Nacht beleuchtet: als Hommage an die Erbauer, als Mahnung vor der Gefahr und als Geste der Ehrfurcht vor dem Berg. Im Grenzgebiet zwischen Natur und Zivilisation ist Studer Lichtkunst „Memento“ und Augenweide zugleich. St.Galler Tagblatt
Zauberberg im Kerzenschein. 4000Kerzen erhellten am späten Sonntagabend die Lawinenverbauungen über Davos. „Eine Hymne an die Bergwelt“ nennt der Landschaftskünstler Ulrich Studer seine einmalige Lichtinstallation.... Der Bund
Hymne an die Bergwelt Der Solothurner Landschaftskünstler Ulrich Studer hat am Davoser «Zauberberg» in der Nacht auf gestern eine Lichtzeichnung installiert. Rund 4000 Kerzen leuchteten in den Lawinenverbauungen des Schiahorns. Vor rund vier Jahren verbreitete der Landschaftskünstler bereits eine besondere Stimmung an den Rebhängen am linken Bielerseeufer. Für die damalige Installation «Viniterra» liess Studer 25’000 Kerzen zwischen Biel und La Neuveville aufstellen. Für das Projekt namens «Schiija» in Davos wurden speziell entwickelte Hochdochtkerzen eingesetzt, welche die Mauerver-bauungen aus den Zwanzigerjahren für eine Nacht reflektierten. Platziert worden waren die 4000 Kerzen von Angestellten des Forstbetriebes Davos unter Anleitung des Künstlers. Die Idee für das Projekt einer Lichtzeichnung hatte der 49-jährige Künstler bereits 1997. Bei einem Kuraufenthalt in Davos vertiefte er sich in seine ehemalige Maturalektüre «Zauberberg» von Thomas Mann und begab sich auf die Suche nach dem Berg. Die Davoser Lichtzeichnung ist für Studer eine «Hymne an die Bergwelt, aber auch eine Hommage an die Erbauer der Schutzmauern, die der Gefährlichkeit des Berges ein Gesicht gegeben haben». Bieler Tagblatt
Ein Berg leuchtet für eine und – nur für eine Nacht Eindrücklich: Der Solothurner Landschaftskünstler Ueli Studer beleuchtet das Schiahorn in Davos. Nach zweimaligem Verschieben wegen des Wetters beleuchteten in der Nacht vom Sonnatg auf den Montag 4000 Spezialkerzen die Strukturen des Schiahorns in Davos.... Aargauer Zeitung/Oltner Tagblatt/Solothurner Zeitung
Der «Zauberberg» im Kerzenlicht Dem Solothurner Künstler Ulrich Studer gelingt es immer wieder, landschaftliche Besonderheiten mit Licht herauszuzeichnen. Diesmal ist er dem «Zauberberg» in Davos mit 4000 Kerzen zu Leibe gerückt.... Solothurner Tagblatt
Der Solothurner Landschaftskünstler Ulrich Studer hat am Davoser «Zauberberg» in der Nacht eine Lichtzeichnung installiert. Rund 4000 Kerzen leuchteten in den Lawinenverbauungen des Schiahorns. Für das Projekt namens «Schiija» wurden speziell entwickelte Hohldocht-kerzen eingesetzt, welche die Mauerverbauungen aus den Zwanzigerjahren für eine Nacht reflektierten. Platziert worden waren die 4000 Kerzen von Angestellten des Forstbetriebes Davos unter Anleitung des Künstlers.... Langenthaler Tagblatt
Lichtzauber am Zauberberg Davos GR. Als ob Millionen von Glühwürmchen über Davos schwebten. So leicht und zauberhaft wirkt die Lichtzeichnung des Solothurner Landschafts-künstlers Ulrich Studer. Der 49-Jährige hat zusammen mit den Angestellten des Forstbetriebs Davos rund 5000 Spezialkerzen platziert, die in der Nacht auf gestern in den Lawinenverbauungen von Thomas Manns berühmtem „Zauberberg“, dem Schiahorn, leuchten. Als „Hymne an die Bergwelt“. Blick
Weitere Berichte in: Davoser Zeitung vom 13. und 17. August 2004 (Frontseite) Der Landbote vom 17. August 2004 20 Minuten vom 17. August 2004
Radio-Interviews vom 10. bis 16. August 2004: Radio DRS1, Regionaljournal Ostschweiz Radio 32, Solothurn Canal 3, Biel Radio suisse romande