Der Künstler Ueli Studer hat sich visuell mit seinen Klangstudien zu Vocis terra auseinandergesetzt. Entstanden sind nachfolgend abgebildete Lithografien aus der Serie «Klangstudien für
das Seeland», einer Suite in vier Teilen 2009 gedruckt im Steindruckatelier
Urban Stoob, St. Gallen, Papierformat: 50 x 65 cm, Auflage 20 Exemplare.
Ulrich Studer zeigt Recherchen zu seinem Lichtprojekt "Enigma La Tène", das er im Rahmen des Keltenjahres bei La Tène realisierte.
Der Künstler im Gespräch mit Madeleine Betschart, Archäologin und Leiterin Museum Schwab, Biel
Ulrich Studer vergleicht und sortiert archäologische Funde aus La Tène mit seinen Fundstücken und Fliessformen im temporären Atelier im Museum Schwab
Mit dem Fotokopierer lotet der Künstler die Fundstücke aus
Ulrich Studer präsentiert eine Auswahl seiner Bildrecherchen zusammen mit den Originalen
Beobachtungen und Spekulationen zu den Keltenschädeln von La Tène
Die Stimmung am Strand von La Tène, beim Ausfluss der Zihl aus dem Neuenburgersee, ist noch heute erhaben und friedlich. La Tène wird als keltische Kultstätte definiert und ich vermute, dass die dort aufgefundenen Schädel von der Bedeutung der bestatteten Menschen zeugen. An die Spekulationen über eine blutrünstige Opferstätte glaube ich nicht. Die Einkerbungen auf den Totenschädeln gaben Anlass zu vielen Interpretationen. Diese sind nach meinem Dafürhalten Symbole oder Kennzeichnungen. Im harten Kontrast der Fotokopie zeigt sich die Sorgfalt, mit welcher die Kerben in den Schädel geschnitzt wurden.
Mit der Grafik «La Tène» thematisiere ich den Schädel als Symbol der Erde und als Zentrum des Ich’s.